Am 13. Juni hat der Kantonalverband Berner Vogelschutz BVS sein 20jähriges Bestehen gefeiert – und lud dazu gleich den obersten Natur- und Vogeslchüzter des Kantons, Regierungsrat Andreas Rickenbacher nach Uettligen auf den Biohof Schüpfenried ein. Rickenbacher wusste als ehemaliger Pro Natura Seeland-Präsident von was die Rede war, als BVS-Präsidentin Theres Keller in ihrer Ansprache den gesamtheitlichen, modernern Schutzgedanken (Lebensräume) erläuterte. Der BVS und seine Sektionen wollten auch künftig positive Spuren in der Landschaft hinteralssen, weiter wachsen und in Sachen Natur- und Vogelschutz als kompetente Ansprechpartner noch mehr anerkannt werden. Rickenbacher würdigte vor den versammelten Sektionspräsidenten und insgesamt gut 80 Personen die beharrliche und wichtige Arbeit des BVS. Es brauche sie samt den Sektionen, denn alleine könne der Kanton die ihm aufgetragenen Arbeiten nicht bewältigen. Nach einem herrlichen Mittagessen (alles in Bioqualität) in der Hostet des Biohofes Schüpfenried (Küchenteam Ruedi Wüthrich) zog der Regierungsrat strammen Schrittes und mit Panama-Hut gegen die Hitze geschützt, zum Pflanzplatz der Jubiläumseiche. Dort war alles schon bestens vorbereitet durch BVS-Ehrenpräsident und Baumexperte Martin Müller, den Biobauern Fritz Sahli, NVW-Präsident Peter Fluri und Vorstandsmitglied Martin Ruchti. Nach den ersten, feierlichen Spatenstichen durch Rickenbacher und BVS-Präsidentin Keller liessen es sich die Sektionspräsidenten nicht nehmen, auch mit anzupacken! Die schöne undstattliche Jubiläumseiche wird es hoffentlich mit schönem und kontinuierlichem Wachstum danken.
Anschliessend wurde die Gästeschar von Peter Fluri und seinem Team durch die Landschaftskammer Falkwil und deren verschiedene Anschauungsposten geführt (Kreuzkrötenweiher, Hecken, extensive Wiesen, Buntbrachen). Gut sichtbar wurde dort, was Vernetzung bedeutet: Vernetzung der verschiedenen Elemente in der Landschaft und genauso wichtig: Vernetzung unter den verschiedenen beteiligten Personen wie den Landbesitzern, dem Natur- und Vogelschutzverein, der Landschaftskommission, der Gemeinde, dem Kanton.
Nach dem Rundgang gab es im Obstgarten unter schattigen Sonnenschirmen noch Gelegenheit, diese Vernetzung unter den mittlerweile 20 Sektionen des BVS noch zu vertiefen und angeregte Gespräche zu führen. Den Durst konnten die Gäste mit Hochstamm-Most von Fritz Sahli löschen. Ein gelungener Grossanlass, der Allen sicher in bester Erinnerung bleiben wird.
Fotos: www.birdlife.ch/nvw Rubrik Bilder oder Rubrik Berichte.








