Und es ward Licht, auch wenn es garnicht sein sollte, nämlich mitten in der Nacht. Und dann erst noch nicht zu knapp, wie hier das Westside in Bern unten rechts. Kilometerweit strahlt die Kunstwelt in den Nachthimmel, gegen den Mond und die Venus. Das gefällt mir garnicht. Es raubt uns die Nacht und den Vögeln die Orientierung. Insektenforscher könnten da auch noch einiges beitragen zur Diskussion. Im Vordergrund die Lichter der Aumattsiedlung und diejenigen des Stägmattstegs über die Aare. Wenigstens strahlen die nicht so weit in die Höhe.
Übrigens: Auch schon gehört vom Vogel des Jahres 2009: Es ist der Gartenrotschwanz. Ein toller Kerli, nicht nur wegen seinem Äusseren (wann ist jeztt schon wieder die Mister Schweiz Wahl …), sondern auch wegen des schönen Gesangs – und wegen der bemerkenswerten Zugleistung. Der Gartenrotschwanz macht sich nun von den Westafrikanischen Savannen auf den Weg zu uns. Wer kennt die Distanz? Ganze 6′000 Kilometer sind es. Diese legt der Gartenrotschwanz, selber nur 14 Gramm schwer (in meiner beliebten Umrechnungseinheit Zuckerwürfel macht das gerade 3 Stück Zuckerwürfel), bis im April zurück. Dann dürfen wir ihn mit etwas Glück wieder bei uns erwarten. Wenigstens dort, wo er noch seinen Lebensraum hat. Mehr dazu: www. birdlife.ch
gut beobachtet, es ist wirklich auffällig, wie das neue westside in die region hinausstrahlt